Was Sie über Stammzellen wissen sollten
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Was Sie über Stammzellen wissen sollten

Sie haben vielleicht in den Nachrichten von Stammzellen gehört oder ein Freund hat es erwähnt. Nachdem Sie online nach mehr Informationen gesucht haben, sind Sie möglicherweise auf Webseiten oder wissenschaftliche Zeitschriften gestoßen, in denen das Thema auf sehr komplizierte Weise diskutiert wird.

Zwar gibt es viele Menschen, die sich für stammzellbasierte Behandlungen interessieren, aber es gibt auch eine Menge irreführende Informationen darüber, was Stammzellen sind und wie auf Stammzellen basierte Therapien angewendet werden können. Entgegen der landläufigen Meinung ist es häufig z.B. nicht möglich, durch einzige Stammzellinjektion oder Therapiesitzung eine Krankheit zu behandeln. Es erfordert oft eine Reihe von Sitzungen und einen personalisierten Behandlungsplan.

Wenn Sie also eine Stammzellenbehandlung für Ihre Erkrankung in Betracht ziehen oder einfach mehr darüber erfahren möchten, sind Sie hier genau richtig. Hier fassen wir alle wichtigen Dinge, die Sie über Stammzellen wissen müssen, auf einfachste Weise zusammen, damit Sie Ihre Entscheidung bezüglich Ihrer Behandlung mit genügend Hintergrundinformationen treffen können.

Wir haben alle häufig gestellten Fragen zu Stammzellen aufgelistet und beantwortet, wie z.B.:

  • Was sind Stammzellen?
  • Warum sind Stammzellen wichtig?
  • Woher kommen Stammzellen?
  • Wie funktioniert die Stammzelltherapie?
  • Was kosten Stammzelltherapien?
  • Welche Krankheiten kann man mit Stammzelltherapien behandeln?

Erfahren Sie mehr über diese und weitere Punkte in unserem umfassenden Leitfaden zu Stammzellen und den Krankheiten, bei denen die Stammzelltherapie helfen kann.

Was sind Stammzellen?


Eine Stammzelle ist ein ganz besonderer Zelltyp, der sich zu vielen verschiedenen Zelltypen im Körper entwickeln kann.

Dadurch werden sie zu einem wichtigen Bestandteil des Reparaturmechanismus des Körpers. Indem sie sich unbegrenzt teilen können, können sie benötigte Zellen ersetzen. Und bei jeder neuen Teilung kann es entweder eine Stammzelle oder ein anderer Zelltyp mit einer besonderen Funktion sein.

Im Wesentlichen können sie eine Muskelzelle, ein rotes Blutkörperchen oder sogar eine Gehirnzelle werden.

Was sind embryonale Stammzellen?


Dies ist eine spezielle Art von Stammzellen, die pluripotent ist. Das bedeutet, dass sie sich in jeden Zelltyp verwandeln können. Sie sind sehr wichtig, denn wenn Sie krank sind und gesunde Zellen für einen bestimmten Teil Ihres Körpers benötigen, können sie die ungesunden ersetzen.

Es gab jedoch ethische Probleme hinsichtlich der Methode zur Gewinnung embryonaler Stammzellen. Hier bei ANOVA versichern wir unseren Patienten, dass wir nur Stammzellen verwenden, die auf sichere und ethische Weise (nicht aus embryonalen Quellen), sondern aus Ihrem eigenen Gewebe stammen.

Was sind adulte Stammzellen?


Trotz ihres Namens können sie in den Körpern von Kindern und Erwachsenen gefunden werden. Sie haben das Potenzial, das gesamte Gewebe, aus dem sie stammen, mit nur wenigen Zellen zu erneuern.

Warum haben wir adulte Stammzellen?


Ihr Zweck ist es, das Gewebe dort zu reparieren, wo sie sich befinden. Sie sind Teil des Selbstheilungssystems unseres Körpers.

Wo kann man adulte Stammzellen finden?


Sie befinden sich in vielen Organen und Geweben, einschließlich Gehirn, Knochenmark, Blut, Muskel, Haut und vielen anderen Bereichen. Aus diesem Grund ist die Verwendung adulter Stammzellen die beliebteste und ethisch am besten vertretbare Wahl für die Stammzelltherapie.

Hier bei ANOVA verwenden wir für alle unsere angebotenen Stammzellbehandlungen mesenchymale Stammzellen (MSCs), die leicht aus Fettgewebe oder aus Knochenmark gewonnen werden können. Die Gewinnung von Stammzellen aus dem eigenen Körper des Patienten stellt keine oder nur geringe nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit des Patienten dar.

Was ist der Unterschied zwischen embryonalen und adulten Stammzellen?


Embryonale und adulte Stammzellen unterscheiden sich in ihren Fähigkeiten. Sie unterscheiden sich auch in Anzahl und Art der Zellen, die sie werden können. Genauer gesagt können adulte Stammzellen nur in mehrere Zelltypen umgewandelt werden, aber embryonale Stammzellen können alle Zelltypen des Körpers werden.

Embryonale Stammzellen können auch in einem Labor gezüchtet werden, während adulte Stammzellen vom Patienten stammen, sodass sie möglicherweise schwerer zu züchten sind. Dies macht es jedoch weniger wahrscheinlich, dass sie nach dem Eingriff vom Immunsystem des Patienten abgestoßen werden. Dies ist einer der Gründe, warum wir uns bei ANOVA für die Verwendung adulter Stammzellen entschieden haben.

Was sind pluripotente Stammzellen?


Pluripotent ist ein Merkmal einer Zelle und kein separater Zelltyp. Dieses Merkmal bedeutet, dass sie sich selbst replizieren und sich zu anderen Arten von Zellen oder Geweben entwickeln können.

Pluripotente Zellen können Zellen aus den verschiedenen Körperschichten herstellen, sodass sie möglicherweise Zellen oder Gewebe produzieren können, die der Körper benötigt, um sich selbst zu reparieren.

Was sind hämatopoetische Stammzellen?


Es ist ein Subtyp einer adulten Stammzelle, die aus dem Knochenmark stammt. Es wird auch als „Blutstammzelle“ bezeichnet und kann in alle Arten von Blutzellen differenzieren, einschließlich weißer Blutkörperchen, roter Blutkörperchen und Blutplättchen. Sie finden sich normalerweise im Knochenmark und im peripheren Blut.

Was sind multipotente Stammzellen?


Diese Zellen haben die Möglichkeit, sich selbst zu erneuern. Nachdem sie sich geteilt haben, können sie sich zu verschiedenen Arten spezialisierter Zellen entwickeln. Daher sind die meisten adulten Stammzellen multipotente Stammzellen.

Was sind mesenchymale Stammzellen?


Mesenchymale Stammzellen oder MSCs sind eine Art multipotenter Stammzellen, die sich in eine Vielzahl von Zelltypen verwandeln können, einschließlich Fettzellen, Knochenzellen, Muskelzellen, Knorpelzellen und mehr.

Wie bereits erwähnt, ist dies der Stammzelltyp, den wir bei ANOVA verwenden.

Haben Pflanzen Stammzellen?


Pflanzen haben keine menschlichen Stammzellen. Ihre Zellen haben jedoch eine Art Vitalität, die es ihnen ermöglicht, eine stetige Versorgung mit Zellen bereitzustellen, die selnst Gewebe und Organe bilden können.

Die beiden genannten Merkmale - die Fähigkeit, reife Zelltypen zu erzeugen und sich selbst zu erneuern - machen sie zu etwas Besonderem. Aufgrund dieser beiden Eigenschaften schützen sich die Pflanzen selbst und behelfen sich dabei, den rauen Umgebungen und externen Faktoren standzuhalten.

Pflanzen sind unbeweglich und können leicht beschädigt werden, so dass ihre Stammzellen sozusagen ihre Fähigkeit sind, sich selbst zu schützen.

Warum sind Stammzellen wichtig?


Sie haben verschiedene potentielle Einsatzbereiche, sowohl in der Forschung als auch in der Medizin:

    1. Sie haben das Potenzial, beschädigtes Gewebe zu regenerieren und zu reparieren. Aufgrund dieser Qualität sind sie interessant als Therapieoption für Menschen mit:

      • Rückenmarksverletzungen
      • Parkinson-Krankheit
      • ALS oder Amyotrophe Lateralsklerose
      • Alzheimer-Erkrankung
      • Herzkrankheit
      • Diabetes Typ 1
      • Schlaganfall
      • Verbrennungen
      • Arthrose und Arthritis

      Zwar gibt es mittlerweile viele bekannte Erfolgsgeschichten von Patienten nach einer Stammzelltherapie, doch sind weitere klinische Studien erforderlich, um die Wirksamkeit vollständig zu bewerten.
    2. Forscher untersuchen Stammzellen auch, um zu verstehen, wie Krankheiten auftreten und wie sie am besten bekämpft werden können. Man kann zum Beispiel durch die Untersuchung, wie sie sich zu verschiedenen Arten von Zellen entwickeln, besser verstehen, wie Krankheiten beginnen und sich entwickeln.
    3. Sie können auch verwendet werden, um neue Arzneimittel sowie deren Sicherheit und Qualität zu testen. Da sie andere Zelltypen replizieren können, können sie die Eigenschaften der Zelltypen übernehmen, auf die ein bestimmtes Medikament abzielt. Wenn beispielsweise ein neues Arzneimittel gegen Herzerkrankungen getestet wird, kann es bei Stammzellen angewendet werden, die zu Herzzellen reifen. Die Forscher können so herausfinden, ob die Zellen während der klinischen Prüfung des Arzneimittels geschädigt wurden und können bewerten, ob die Verabreichung an Patienten sicher ist.

Woher kommen Stammzellen?


Forscher haben mehrere Quellen identifiziert:

    1. • Embryonal - stammen von Embryonen, die drei bis fünf Tage alt sind.
    2. • Adult - können aus Geweben wie Knochenmark oder Fett gewonnen werden.
    3. • Perinatal - Sie befinden sich im Fruchtwasser und im Blut der Nabelschnur. Sie haben auch die Fähigkeit, sich in spezialisierte Zellen zu verwandeln.

Wer hat Stammzellen entdeckt?


Es gibt eine anhaltende Debatte darüber, wer genau sie entdeckt hat. Ihre Entdeckung wird häufig den kanadischen Wissenschaftlern Dr. James Till und Ernest McCulloch zugesprochen. Sie wurden jedoch in wissenschaftlichen Fachzeitschriften bereits vor der Erwähnung durch Till und McCullochs wegweisenden Studien zur hämatopoetischen Stammzellforschung erwähnt.

Wann wurden Stammzellen entdeckt?


Vor Till und McCullochs Forschung von 1963 gab es viele Studien, in denen der Begriff "Stammzellen" verwendet wurde. Die frühesten stammen aus den 30er und 40er Jahren.

Beispielsweise erwähnte die amerikanische Wissenschaftlerin Dr. Florence Sabin in einem Forschungsbericht von 1932 über die Auswirkungen von Strahlung auf eine bestimmte Art von Zellen, die sich als hämatopoetische Stammzellen herausstellten.

1936 veröffentlichte dieselbe Dr. Sabin einen Artikel über die Beziehung zwischen Stammzellen und weißen Blutkörperchen.

Was Till und McCullochs Artikel von früheren Arbeiten unterschied, war, dass sich ihre Forschung auf hämatopoetische Stammzellen konzentrierte, während andere sich auf Stammzellen von hämatopoetischen Tumoren konzentrierten.

Wann hat die Forschung an Stammzellen richtig begonnen?


Wissenschaftler arbeiten normalerweise mit zwei Arten von Stammzellen: embryonalen und nichtembryonalen oder "adulten" Stammzellen. Dies begann 1981, als Wissenschaftler Stammzellen aus Mausembryonen extrahierten. 1988 half diese Studie Forschern, sie aus menschlichen Embryonen zu gewinnen, die später in Laboratorien gezüchtet wurden.

Ungefähr zwei Jahrzehnte später haben Wissenschaftler spezialisierte adulte Stammzellen genetisch so umprogrammiert, dass sie wie eine Stammzelle funktionieren. Diese werden als induzierte pluripotente Stammzellen bezeichnet, und dieser Durchbruch ebnete den Weg für neue Forschungen und Behandlungen.

Wie werden embryonale Stammzellen gewonnen?


Die Gewinnung von Stamzellen kann auf viele Arten geschehen. Die Art und Weise, wie sie extrahiert werden, beeinflusst, wie sie bei der Erforschung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden.

Zuvor wurden embryonale Stammzellen durch Tötung eines menschlichen Embryos gewonnen, was natürlich sehr kontrovers diskutiert wurde. In neueren, fortgeschritteneren Techniken wurde dieser Prozess eliminiert, da festgestellt wurde, dass sie aus Blastomeren extrahiert werden können, einer Zelle, die auf der äußeren Schicht einer befruchteten Eizelle gebildet wurde. Dies vermeidet die Tötung eines Embryos; kontrovers bleibt allerdings auch dieser Ansatz.

Andererseits können adulte Stammzellen direkt von der Quelle gewonnen werden, wo sie auch verwendet werden würden. Für die Behandlung von Blutkrankheiten benötigen Sie beispielsweise eine Blutstammzelle. Und Sie können sie aus dem Knochenmark extrahieren, wo Blut produziert wird.

Bei ANOVA stellen wir sicher, dass wir Stammzellen auf ethische und sichere Weise gewinnen. Für alle unsere Behandlungen verwenden wir das eigene Fett oder Knochenmark des Patienten, um mesenchymale Stammzellen für unsere Behandlungen zu extrahieren. ANOVA verwendet keine embryonalen Stammzellen.

Wie werden mesenchymale Stammzellen gewonnen?


Mesenchymale Stammzellen können aus verschiedenen Quellen extrahiert werden.

Stammzellen aus Fettgewebe werden mithilfe einer Fettabsaugung extrahiert, die die Entfernung von Fett ermöglicht, ohne Ihre Zellen zu zerstören. Gleichzeitig erfordert dieses minimalinvasive Verfahren nur eine Lokalanästhesie und eine leichte Sedierung. Anschließend wird das Fett zur weiteren Verarbeitung im Labor in einen sterilen Behälter überführt, um die Zellfraktion zu extrahieren.

Stammzellen können auch aus dem Knochenmark extrahiert werden. Dies kann auch unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Lesen Sie mehr über Knochenmarkkonzentrat hier.

Wofür können Stammzellen verwendet werden?


Stammzellen können sowohl für die Forschung als auch für die Therapie verwendet werden.

Eine der wichtigsten Anwendungen ist natürlich ihre Verwendung für stammzellbasierte Therapien. Die Stammzelltherapie kann bei einer Reihe von Erkrankungen angewendet werden.

Heutzutage werden gespendete Organe verwendet, um fehlerhafte Organe zu ersetzen. Diese Option führt jedoch aufgrund des Mangels an geeigneten Spendern zu langen Wartelisten. Stammzellen können eine sehr elegante und effiziente Alternative sein, da sie in bestimmte Zelltypen differenzieren können, die die beschädigten Zellen ersetzen können. Das Gute an ihnen ist, dass sie eine erneuerbare Quelle sind und Patienten nicht auf einen Spender warten müssen.

Wie bereits erwähnt, können Stammzellen auch zu Forschungszwecken verwendet werden. Forschungen auf dem Gebiet der embryonalen Stammzellen können uns beispielsweise helfen, besser zu verstehen, was während der menschlichen Entwicklung geschieht. Mithilfe von Forschungen können Wissenschaftler den Prozess verstehen, wie genau Stammzellen sich zu anderen Zellen entwickeln.

Die Forschung auf diesem Gebiet trägt in hohem Maße zu den laufenden Studien über schwerwiegende Erkrankungen wie Krebs und Entwicklungsstörungen bei. Dies liegt daran, dass diese Krankheiten durch atypische Zellteilung und Differenzierung verursacht werden. Wenn wir diese Prozesse besser verstehen, sind wir der Suche nach Heilmitteln und Therapiestrategien einen Schritt nähergekommen.

Stammzellen können auch zum Testen neuer Medikamente verwendet werden. Beispielsweise werden neue Arzneimittel an differenzierten Zellen getestet, die aus menschlichen pluripotenten Stammzellen erzeugt wurden.

Wie sehen Stammzellen aus?


Jeder Zelltyp hat seine eigene Größe und Struktur, die für seine Aufgabe geeignet ist.

Beispielsweise übermitteln Gehirnzellen Befehle an den Körper, sodass sie wie Netze geformt sind, da sie die verschiedenen Arten von Zellen erreichen müssen, die sie umgeben.

Selbst wenn diese Zellen unterschiedliche Funktionen haben, bestehen sie alle aus denselben Hauptkomponenten:

  • Kern - Enthält DNA, die Informationen über den Körper enthält.
  • Zytoplasma - Flüssigkeit, die den Kern umgibt und die Materialien enthält, die die Zelle für ihre Arbeit benötigt.
  • Zellmembran - Oberfläche der Zelle, die Signale von anderen Zellen sendet und empfängt, damit diese ihre Aufgaben ausführen können.

Wie funktioniert Stammzelltherapie?


Die Art und Weise, wie die Therapie funktioniert, hängt vom Ansatz ab. Es gibt zwei grundlegend unterschiedliche Ansätze für die Stammzelltherapie.

Beim ersten Ansatz werden Stammzellen aus der Quelle extrahiert und dort, wo sie benötigt werden, erneut in den Patienten appliziert. Dort können Stammzellen die Regeneration und Gewebereparatur einleiten.

Die Quelle kann Fettgewebe, Knochenmark oder anderes Gewebe aus dem eigenen Körper des Patienten sein. Der Ort und die Art der Anwendung hängen von der behandelten Erkrankung ab.

Bei ANOVA extrahieren wir Knochenmarkkonzentrat und applizieren die gewonnen MSCs inklusive Wachstumsfaktoren.

Beim zweiten Ansatz werden Stammzellen ebenfalls aus denselben Quellen extrahiert, sie werden jedoch zur Herstellung eines Stammzellsekretoms verwendet. Bei diesem Ansatz werden nicht die Zellen appliziert, sondern das zellfreie Stammzellsekretom.

Das Sekretom, oft auch Exosomen genannt, ist definiert als die Summe aller löslichen Moleküle (z.B. Wachstumsfaktoren und Zytokine), die von der Zelle freigesetzt werden. Diese Moleküle werden hauptsächlich von der Zelle verwendet, um mit anderen Zellen zu kommunizieren. Sie können unterschiedliche Mechanismen in den umgebenden Zellen auslösen.

Warum ist das Stammzellsekretom wirksam? Aktuelle Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass die wichtigsten regenerativen Wirkungen von Stammzellen von diesen Molekülen herrühren, die die Stammzellen freisetzen. Lesen Sie hier mehr über das Stammzellsekretom und seine Wirkweise..

Was kostet eine Stammzelltherapie?


In Nordamerika gibt es viele Kliniken, die für Stammzelltherapie werben. Einige ihrer Behandlungen können Sie auf USD 4.000 bis USD 7.000 beziffern.

Ein Bericht der amerikanischen Medienagentur PBS besagt, dass systemische Behandlungen in einigen Kliniken USD 20.000 bis USD 30.000 kosten können. Beispiele für Krankheiten, die diese Art der Behandlung erfordern, umfassen:

  • Morbus Crohn
  • Multiple Sklerose
  • Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz
  • Psoriasis oder rheumatoide Arthritis

Trotz dieser Kosten probieren viele Menschen in den USA oder Kanada sie immer noch aus, da sie vergleichsweise billiger sind als Behandlungen in Europa. Einige dieser Kliniken wurden jedoch bereits häufiger durch die örtliche Behörde (Food and Drug Administration, FDA) aus compliance- und ethischen Gründen ermahnt.

Bevor Sie mit einer Stammzellbehandlung beginnen, sollten Sie daher die Klinik, ihre Verfahren und Prozesse und deren Qualitätszustand näher betrachten. Hohe Sicherheits- und Qualitätsstandards sind unter Umständen die höheren Kosten wert.

Was kosten eine Stammzellinjektion?


Die Preise variieren je nach Art der Stammzellen, Art der Gewebequelle, Art der Behandlung und Land. Es gibt Kliniken in den USA und Kanada, die Berichten zufolge für eine Stammzelleninjektion 5.000 USD in Rechnung stellen.

Wir bei ANOVA betrachten eine Injektion nur als Teil des gesamten Therapieprogramms. Wir streben nach dauerhaften Ergebnissen, und dies kann nur erreicht werden, wenn wir die Behandlung auf sichere und ganzheitliche Weise betrachten. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, damit wir Ihnen einen Kostenvoranschlag für eine Therapie bei ANOVA zukommen lassen können.

Welche Krankheiten können Stammzellen behandeln?


Die Behandlung mittels Stammzellen ist kein Allheilmittel, aber es gibt viele Studien, die ihre Wirksamkeit bei bestimmten Krankheiten belegen:

Schlaganfall und Herzerkrankungen


Für viele Überlebende eines Schlaganfalls ist Thrombolyse oder die Auflösung des Blutgerinnsels die einzige verfügbare Therapieoption. Dank der Fortschritte in der Stammzellforschung können Schlaganfallpatienten jetzt ihre Regenerations- und Heilkraft ohne nachteilige Nebenwirkungen nutzen.

Parkinson-Krankheit


Es ist bedauerlich, dass die Parkinson-Krankheit, von der Millionen Menschen auf der ganzen Welt betroffen sind, derzeit kein Heilmittel kennt. Was viele Therapien tun, ist einfach die Symptome zu unterdrücken, zum Beispiel durch Hormonersatztherapien. Leider stoppt dies nicht die neurale Degeneration oder ersetzt tote Gehirnzellen.

Glücklicherweise haben kürzlich durchgeführte klinische Studien ermutigende Ergebnisse für Patienten gezeigt, die mit MSCs behandelt wurden.

Erektionsstörungen und Impotenz


Männer jeden Alters können von erektiler Dysfunktion und verminderter Potenz betroffen sein, die häufig mit Diabetes und Bluthochdruck verbunden sind. Es gibt zwar viele Pillen oder alternative Behandlungen, die zur „Heilung“ dieser Zustände angeboten werden, sie können jedoch nur vorübergehend wirken und die Grundursache des Problems nicht beheben.

Stammzellbasierte Therapien sind zur Alternative geworden, aber es sich noch weitere Studien notwendig, um die Wirksamkeit genau beurteilen zu können.

Arthrose


Als weltweit häufigste Ursache für Schmerzen hält die Arthrose viele Menschen auf der ganzen Welt davon ab, ein mobiles und dynamisches Leben zu führen.

Neueste evidenzbasierte Untersuchungen haben gezeigt, dass stammzellbasierte Therapien im Vergleich zu Standardmedikamenten, die nur die Symptome maskieren, länger anhaltende Wirkungen haben.

Knieverletzungen


Menschen mit Knieverletzungen haben möglicherweise das Gefühl, nur sehr begrenzte Therapiemöglichkeiten zu haben. Es gibt jedoch eine Möglichkeit für sie, schneller zu ihrem aktiven Lebensstil zurückzukehren, ohne den Aufwand und Risiken einer Operation.

Es gibt klinische Belege dafür, wie zellbasierte Therapien den Heilungsprozess bei Knieverletzungen verbessern können. In einigen Fällen kann eine Operation erforderlich sein, die Kombination mit den Therapien wird jedoch als sicher angesehen.

Rückenschmerzen und Wirbelsäulenverletzungen


Meistens werden Rückenschmerzen und Probleme mit der Wirbelsäule mit invasiven und riskanten Methoden wie Operationen behandelt. Andere verlassen sich einfach auf Schmerzmittel. Es mag wie ein einfaches Problem erscheinen, aber es betrifft die Betroffenen in allen Lebensbereichen. Aus diesem Grund ist eine langfristige Lösung notwendig, die die Ursache dieser Zustände auf zellulärer Ebene angeht.

Hier kommt die Stammzelltherapie ins Spiel, die sich bei der Bekämpfung von Schmerzen und Wirbelsäulendegenerationen als wirksam erwiesen hat.

ALS (Amyotrophe Lateralsklerose)


ALS wird nach einem beliebten Baseballspieler mit derselben Erkrankung auch als Lou-Gehrig-Krankheit bezeichnet und ist aufgrund des Verlusts der Nervenstimulation durch eine schwere motorische Dysfunktion gekennzeichnet.

Es gibt Studien, die darauf hinweisen, dass die Stammzelltherapie ein vielversprechender neuer Ansatz zum Schutz der Motoneuronen von ALS-Patienten sein kann.

RA (rheumatoide Arthritis)


Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine Autoimmunerkrankung, für die keine Heilung verfügbar ist. Die neuesten stammzellbasierten Therapien können die Probleme jedoch auf drei Arten angehen: Sie können Entzündungen stoppen, die Immunantworten modulieren und Gewebe regenerieren.

Zu den Formen der Arthritis, die davon profitieren können, gehören Psoriasis-Arthritis, juvenile idiopathische Arthritis, Leere und Gicht.

MS (Multiple Sklerose)


Medikamente gegen Multiple Sklerose versuchen, das Fortschreiten zu verlangsamen, aber mehr können sie nicht tun. Patienten mit MS haben die Möglichkeit, sich Stammzelltherapien zuzuwenden, die die Regeneration geschädigter Gehirnzellen stimulieren oder zumindest das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen können.

Anti-Aging


Warum ist die Stammzelltherapie bei so vielen Anti-Aging-Produkten auf dem Markt die bessere Wahl? Einfach, weil Stammzellen in der Lage sind, Gewebe auf zellulärer Ebene zu regenerieren. Genauer gesagt können Stammzellen die Funktionen des Körpers nicht nur an der Oberfläche, sondern auch von innen wiederbeleben!

Was sind die Nebenwirkungen der Stammzelltherapie?


Obwohl in wenigen Studien nach einer Behandlung mittels Stammzellen Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Erbrechen berichtet werden, hängt dies vom Zustand des Patienten, der spezifischen Art der Behandlung und der behandelten Krankheit ab.

Aus diesem Grund stellen wir bei ANOVA sicher, dass wir jeden Patienten gründlich untersuchen und unsere Therapie auf seine speziellen Bedürfnisse zuschneiden.

Ist es möglich, Stammzellen auf natürliche Weise zu vermehren?


Wie bei anderen Zelltypen können Sie gesunde Stammzellen haben, die sich schnell regenerieren, wenn Sie die richtige Ernährung und einen gesunden Lebensstil haben.

Es gibt auch Studien, die darauf hinweisen, wie ihre Produktion gesteigert werden kann, wie diese Studie des Massachusetts of Institute of Technology aus dem Jahr 2018, die eine schnellere Regeneration nach 24-Stunden langes Fasten impliziert.

Es gibt sicherlich viele neue Entdeckungen auf diesem Gebiet und hier bei ANOVA freuen wir uns über die vielen Möglichkeiten, da dies zur ständigen Verbesserung unserer Behandlungen beitragen kann.

Deckt die Krankenversicherung eine Stammzelltherapie ab?


Behandlungsprogramme in der ANOVA werden derzeit nicht von der Krankenkasse übernommen. Sie sind nur gegen Selbstzahlung erhältlich.

Wie kann ich Stammzellen spenden?


Während es andere Kliniken gibt, die Spenden erhalten, nehmen wir bei ANOVA keine Spenden an. Für unsere Therapien extrahieren wir die adulten Stammzellen aus dem Fettgewebe oder Knochenmark unserer eigenen Patienten, was ihre Kompatibilität mit unseren Behandlungen garantiert und das potentielle Nebenwirkungsrisiko senkt.

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